Informatik-ITG
„Es ist praktisch unmöglich, Schülern, die zuvor mit BASIC in Berührung gekommen sind, einen guten Programmierstil beizubringen: Als potenzielle Programmierer sind sie über Hoffnung auf Regeneration hinaus geistig verstümmelt.“
EDSGER WYBE DIJKSTRA
Du interessierst dich für Computer? Du besitzt vielleicht sogar einen und kannst ihn sicher ein- und ausschalten. Du weißt, dass Microsoft eine amerikanische Firma ist und Windows ein Betriebssystem. Dich beschäftigte schon immer die Frage, ob es nicht möglich ist, den Computer schneller „runterzufahren“. Wenn Du diese Fragen mit "JA" beantworten kannst, dann bist Du hier genau richtig.
Was erwartet dich?
Du lernst, dass es mit den 10 Fingern (ja ja 8 Finger + 2 Daumen) möglich ist, weiter als nur bis 10 zu zählen
Du lernst, wie ein Computer aufgebaut ist und was ihn zusammenhält
Du lernst, was ein Betriebssystem ist und wie es funktioniert und du lernst, dass es neben Windows auch noch andere dieser Systeme gibt
Du wirst eine, nein sogar zwei und im Leistungskurs auch drei Programmiersprachen erlernen
Du wirst an verschiedenen Projekten mitarbeiten und so Teil eines ganzen Teams sein
Du wirst die Grundlagen der Informatik erlernen
Du kannst Spass und Freude an diesem Unterricht haben
und…und…und lass dich überraschen.
Du bist interessiert? Dann wähle INFORMATIK in der 10. Klasse als eines deiner beiden Wahlpflichtfächer (wobei die Kombination der Wahlpflichtfächer Informatik und Spanisch nicht möglich ist, da beide dreistündig unterrichtet werden).
1. Welche Voraussetzungen solltest du haben?
Allgemeines : Am Ende des 9. Schuljahres müssen sich die Schülerinnen und Schüler entscheiden, welche Wahl-Pflicht-Kurse (WP Kurse) sie neben dem Unterricht in der 10. Klasse belegen wollen. Eine mögliche Wahl kann dann auch das Fach Informatik sein. Derzeit kann Informatik als Grundkurs in der 11. und 12. Klasse und als Leistungskurs in der 11. und 12. Klasse angeboten werden. Für die 10. Klasse bedeutet dies jedoch die Belegung mit Informatik im Wahlpflichtunterricht. Dieser WP-Kurs in der 10. Klasse muss immer dann belegt werden, wenn ab der 11. Klasse ein Grundkurs oder der Leistungskurs besucht werden soll. Nur so hast Du die Chance, nach insgesamt 3 Schuljahren Informatikunterricht ein Abitur in Informatik abzulegen.
2. Technisch Voraussetzungen:
Jeder Schüler und jede Schülerin sollte privat die Möglichkeit haben, an einem PC arbeiten zu können. Da wir an unserer Schule überwiegend mit s.g. Lehrsprachen arbeiten, ist es noch nicht einmal erforderlich, dass der PC unter Windows (Version ist völlig egal) arbeitet.
Es muss auf dem PC eine (und später noch eine (und noch später eventuell noch eine)) Programmiersprache installierbar sein und zu gegebener Zeit auch installiert werden.
Ein Drucker sollte angeschlossen sein, um die erarbeiteten Scripte ausdrucken zu können.
Für den Datenaustausch kannst Du einen USB-Stick oder auch deine Schul-E-Mail-Adresse verwenden.
3. Persönlich Voraussetzungen:
Im Informatikunterricht geht es weniger darum, im Internet zu surfen, eine CD zu brennen, mit der Web-Cam zu arbeiten, Homepage’n (mit HTML oder was auch immer) zu erstellen, die Anwendung von Office-Programmen zu erlernen, Netzwerkspiele zu spielen und und und…
Es geht vielmehr darum, Programme zu analysieren (was macht das Programm, wenn …), Programme zu erstellen, Programmiertechniken kennenzulernen, Programmstrukturen zu erfassen und in Algorithmen umzusetzen.
Dazu bedienen wir uns einer Programmiersprache. Vorzugsweise verwenden wir an unserer Schule JAVA. Schülerinnen und Schüler, die noch keine Programmierkenntnisse haben sind dabei in keinem Fall benachteiligt. Ganz im Gegenteil, diese Schüler haben den Vorzug, unvoreingenommen an’s Programmieren oder besser an die Informatik zu gehen. Programmierkenntnisse können – müssen aber nicht von Vorteil sein.
Der Informatikunterricht ist kein Programmierkurs. Es geht in erster Linie nicht um das Erlernen der Syntax einer Programmiersprache. Natürlich muss der Unterricht auch ein wenig auf die Besonderheiten etc. der verwendeten Programmiersprache eingehen, inhaltlich muss er aber darüber hinausgehen. Es gilt Informatik – zumindest die Grundlagen der Informatik – und nicht Programmierung in der Sprache XY schlechthin zu vermitteln. Vom Schüler erwarten wir, dass er sich auf die verwendete Programmiersprache einstellt, sie mehr oder weniger unter Hilfe der Dokumentation zur Sprache selbst erlernt.
Der Informatikunterricht findet wöchendlich mit drei Unterrichtsstunden (im Leistungskurs sind es wöchendlich 5 Unterrichtsstunden) statt. Auch außerhalb des Unterrichts sollte ein Schüler wöchendlich nochmals die gleiche Zeit (also mindestens 3 [LK 5] Stunden in der Woche) in das Fach Informatik investieren. Dabei kann es auch schon mal vorkommen, dass der Abend zu einer „langen Computernacht“ wird (aber nicht mit Spielen sondern mit Lösungen zu Aufgabenstellungen der Informatik).
Nicht zuletzt aber dennoch sei auch das noch erwähnt: Lust, Spass, Freude und Interesse an Programmierung und Informatik mit einem Hauch mathematischen Verständnises garniert sollte jeder/jede mitbringen, der/die sich für das Fach Informatik interessiert.
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